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Warum Menschen fliehen

 

Jeden Tag sind Familien dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und vor Kriegen zu fliehen. In den letzten Jahren hat die weltweite Vertreibung einen Höchststand erreicht: Derzeit befinden sich weltweit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. 22,5 Millionen von ihnen gelten nach völkerrechtlicher Definition als Flüchtlinge. Vier von fünf Flüchtlingen leben in Entwicklungsländern, da die meisten Flüchtlinge lediglich in ein angrenzendes Nachbarland fliehen.

 

 

Die meisten Menschen, die gezwungen sind zu fliehen, sind jedoch sogenannte Binnenvertriebene (Internally Displaced Persons – IDP): Sie fliehen innerhalb ihres eigenen Landes, ohne dabei internationale Landesgrenzen zu überschreiten. Ende 2016 galten 40,3 Millionen Menschen als Binnenvertriebene.

 

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist eine wichtige politische und moralische Aufgabe für die Gesellschaften in Europa. Niemand wählt das Flüchtlingsdasein: Flüchtlinge fliehen vor Konflikten, Verfolgung und massiven Menschenrechtsverletzungen. Sie fliehen, weil ihr Leben oder das ihrer Familien bedroht ist und sie keinen anderen Ausweg mehr wissen.

 

Lehrpersonen haben die grosse Chance, die Flüchtlingsthematik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um Sie dabei zu unterstützen, bieten wir und UNHCR Ihnen anschauliche Unterrichtsmaterialien, Filme, Lernspiele, Bilder sowie Statistiken und Publikationen zu den Themen Flüchtlinge, Asyl und humanitäre Hilfe.

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