Unterrichtsmaterial


Wie es ist, ein Flüchtling zu sein

In den folgenden Unterrichtseinheiten erfahren Ihre Schülerinnen und Schüler auf anschauliche und spannende Art und Weise, warum Menschen Ihre Heimat verlassen müssen, welchen Gefahren sie auf der Flucht ausgesetzt sind und welche Hürden Sie im Asylland überwinden müssen. Sie beschäftigen sich mit den weltweiten Fluchtbewegungen und aktuellen Krisenherden. Sie lernen wichtige Zahlen und Fakten kennen und setzen sich mit der Genfer Füchtlingskonvention und dem Schweizer Asylsystem auseinander. Die Auseinandersetzung mit der Migrationsgeschichte der eigenen Familie sowie mit den Porträts von Flüchtlingen, und AsylwerberInnen ermöglichen es, unterschiedliche Aspekte von Flucht zu thematisieren.

Lehrplanbezug

2. Zyklus

 

NMG.7.3

 

Die Schülerinnen und Schüler können aufgrund von Berichten das Unterwegs-Sein von Menschen nacherzählen (z.B. Reisen, Auswanderung, Wohnortwechsel, Flucht), eigene Vorstellungen und Erfahrungen dazu beschreiben sowie eigene Unterwegs- und Reisegeschichten zusammentragen und dokumentieren.

 

3. Zyklus

RZG.2.1

Die Schülerinnen und Schüler können aktuelle Bevölkerungsbewegungen erkennen, diese räumlich und zeitlich strukturieren sowie Gründe für Migration erklären. Migration in die Schweiz; wirtschaftliche, soziale, ökologische und politische Migrationsgründe

 

Die Schülerinnen und Schüler können diskutieren, welche Auswirkungen Migration auf die betroffenen Personen und die Aufnahmegesellschaft hat.

 

RZG.6.3

Die Schülerinnen und Schüler können die Geschichte von ausgewählten Institutionen und Menschen erzählen, die sich im 20. und 21. Jahrhundert für Freiheit, Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit oder Nachhaltige Entwicklung einsetzten (z.B. Bertha von Suttner, Martin Luther King, Mutter Theresa, Nelson Mandela, Mahathma Ghandi). Humanitäres Völkerrecht, Rotes Kreuz, Flucht, Migration, Asyl

 

ERG.5.5

Die Schülerinnen und Schüler können Anteil nehmen, wie Menschen mit schweren Erfahrungen und Benachteiligungen umgehen, indem sie ihre Perspektive einnehmen (z.B. Verlust, Behinderung, Krankheit, Flucht, traumatische Erfahrungen).

 

Die Schülerinnen und Schüler können anhand von Beispielen Familiengeschichten in einen grösseren Zusammenhang einordnen und reflektieren, wie dies die Familienmitglieder geprägt hat (z.B. ökonomische Entwicklung, sozialer Wandel, Flucht, Migration, Erziehung, Rolle des Geschlechts, Generationen, Traditionen).

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Rollenspiel "Stationen einer Flucht"

Das Rollenspiel "Stationen einer Flucht" ist ein pädagogisches Werkzeug, um Erwachsene und Jugendliche für die Probleme des Flüchtlingsdaseins zu sensibilisieren, indem sie selbst die Rolle von Flüchtlingen einnehmen.

  • Anzahl der Spieler: 15 bis 60 (Ausgabe für Kinder max. 30 Spieler).
  • Spielleiter: 3-5
  • Spieldauer: Je nach Zahl der Spieler und der gewählten Module 45 bis 75 Minuten und mindestens 45 Minuten für Nachbereitung und Diskussion.
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